In meinen Webinaren zum Thema positive Kommunikation stelle ich immer klar, dass es nicht nur um die Kommunikation mit anderen geht, sondern eine wesentliche Voraussetzung für eine gelungene und positive Kommunikation mit anderen zuerst der innere Dialog ist. Es ist also wichtig, wie du mit dir umgehst und welche Sprache du benutzt um dich zu motivieren, oder mit dir ins Gericht zu gehen.

Die positive Wortwahl und Kommunikation mit anderen ist für den Großteil der Menschen verständlich und logisch. Dass man seine Mitmenschen nicht anschreit oder gar beschimpft ist für einige zwar schwer, allerdings aufgrund der Erziehung meist machbar. Dass Lob häufig mehr bewirkt als plumpe Kritik und Tadel, hat sich in der Zwischenzeit herumgesprochen. Allerdings sind dabei die Entwicklungsmöglichkeiten für viele Menschen meist noch erheblich.

Achte auf deine Selbstgespräche

Es fällt mir allerdings auf, dass bei den meisten die Sensibilität für den „inneren Dialog“ eher unterentwickelt ist. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass sie eigentlich permanent mit sich selbst reden. Dies passiert unbewusst und im Stillen. Bei alten Menschen, die sehr viel alleine sind, kann man oft hören, dass sie ihre „Selbstgespräche“ sogar laut führen.

Erst vor Kurzem erklärte mir ein junger Mann, dass er ja keinen Sprung in der Schüssel habe und mit sich selber reden würde, dass machten ja nur Idioten! Wenn du auch glaubst, dass nur einsame oder eher psychisch auffällige Menschen mit sich sprächen, dann werde ich dir jetzt das Gegenteil beweisen.

Vielleicht ist in letzter Zeit bei dir etwas schiefgelaufen, der Computer wollte nicht so wie du glaubtest, dass er reagieren sollte. Hast du dir innerlich vielleicht gedacht: „Welcher Id… hat denn diese Software programmiert, so denkt doch kein normaler Mensch!“ Oder hast du dich schon einmal dabei erwischt, wie du im Auto über die anderen Verkehrsteilnehmer geschimpft hast? Als ich diese Beispiele dem jungen Mann aufzeigte, war er der Meinung, dass dies ja normal sei, oder etwa nicht? Für mich passiert so etwas oder so etwas Ähnliches immer und immer wieder. Höre dir und anderen einmal bewusst zu, wenn etwas schiefläuft, egal ob im Kundengespräch, im Restaurant, an der Supermarktkasse oder zu Hause bei den Kindern. Meist wird nicht nur innerlich geschimpft, sondern sogar laut! Das ist allerdings nur die Spitze des Eisberges. Die positive Kommunikation will diese Mechanismen aufdecken und dir aufzeigen, wie du mit dir selbst umgehst.

Mit positiver Kommunikation gehts dir besser

Nimm dir bitte mal 5-10 Minuten Zeit und denke darüber nach, wie du dich am Morgen motivierst aufzustehen. Wie sprichst du mit dir, wenn etwas schiefläuft? Sind das positive Worte und Sätze oder ist eher der innere Kritiker am Wort, der dich vielleicht sogar anschreit und niedermacht? Stellst du dir in solchen Momenten Fragen wie: „Warum passiert das immer mir?“ „Wie blöd bin ich denn, dass ich das nicht auf die Reihe bekomme?“ Das menschliche Gehirn neigt dazu, auf Fragen auch Antworten zu finden. Also wirst Du relativ zügig die Antworten auf diese Fragen bekommen. Du erklärst dir dann selber, warum du so blöd bist oder warum das immer alles dir passiert. Und ich traue mich alles verwetten, dass es dir nicht gerade gut damit geht. Die negativen Gefühle, die diese Fragen und inneren Dialoge auslösen, helfen sicherlich nicht bei der Problemlösung.

Diese zwei Eigenschaften brauchst du für positive Kommunikation

Es gibt zwei hervorragende Eigenschaften von Menschen, die die positive Kommunikation nahezu perfekt beherrschen. Zum einen können über sich selbst lachen und zum anderen sind sie Weltmeister im Umdeuten von vermeintlich negativen Ereignissen. Über sich selber lachen klingt einfach, ist aber eine richtig große Herausforderung. Denn wenn du über die eigenen Unzulänglichkeiten lachen kannst, dann verstehen das nicht immer alle Menschen in deiner Umgebung. Ich habe schon Ehekrisen miterlebt wegen dieser wunderbaren Eigenschaft. Ein Mann konnte einfach nicht verstehen, wie seine Frau über ihre eigenen „Dummheiten“ auch noch lachen konnte. Er ärgerte sich immer mächtig über sich selber und beschimpfte sich wie ein Rohrspatz, wenn etwas schiefging und dann durfte und konnte es ja nicht sein, dass seine Frau solche Situationen mit Humor nahm.

Das Umdeuten von vermeintlich negativen Ereignissen ist eine erlernbare Eigenschaft, die, oft genug angewendet, einen absoluten Paradigmenwechsel in deinem Leben bedeuten kann. Menschen, die das können, stellen sich eher Fragen wie die folgenden, wenn etwas schiefläuft:

„Was kann ich daraus lernen?!“
„Worauf muss ich das nächste Mal besser achten, bevor ich x oder y mache?“
„Wofür war die Erfahrung nützlich?“

Manche freuen sich sogar in solchen Situationen und sagen zu sich selber: „Jetzt kenne ich einen Weg mehr, wie es nicht geht.“

Das sind nur einige Beispiele dafür, wie die positive Kommunikation die eigene Wahrnehmung und „Selbstgespräche“ verändern kann. Um von Herzen positiv mit anderen zu kommunizieren, ist es notwendig, dass du auch positiv mit dir selber kommunizierst. Wenn du das nächste Mal wieder mit dir zu schimpfen anfängst oder dich gar unter Druck setzt, dann sage einfach: „Stopp! Ich bin OK und ich kann aus dieser Situation etwas lernen. Wofür ist diese Erfahrung nützlich?“


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