Der Dirigent Benjamin Zander ist seit Längerem in einer speziellen Mission unterwegs. Er propagiert „Die Kunst der positiven Perspektiven“ oder auf Englisch „The Art of Possibility“. Zusammen mit seiner Ehefrau Rosamund Zander, die Psychotherapeutin ist, hat er diese Idee entwickelt und setzt diese auch in seinen Meisterklassen bei seinen Musikstudentinnen und -studenten exzellent um. Wie er immer betont, geht es dabei nicht um simples positives Denken, denn seine Methode verleugnet die Probleme nicht, wie dies beim positiven Denken häufig der Fall ist. Er versucht lediglich, das Beste aus der bestehenden Situation zu machen.

Mehr als positives Denken

Immer wieder illustriert er dies in seinen Vorträgen am Beispiel seines Vaters, der als deutschstämmiger Jude 1937 vor den Nazis floh und in England, wie alle deutschen Flüchtlinge, interniert wurde. Sein Vater erkannte, dass in seinem Lager viele hoch intelligente Frauen und Männer vereint waren und gründete kurzerhand eine Universität. Für diese entwickelten die Inhaftierten gemeinsam ein Curriculum und unterrichteten ohne Bücher und ohne Hefte auf hohem Niveau. Zander erzählt, dass sein Vater das Lager nicht beschönigte, es war schlimm und furchtbar, aber es bot eben auch die Chance, den Internierten eine Zukunftsperspektive zu vermitteln.

Es geht also in der „Art of Possibility“ um die Chancen und die Zukunftsperspektiven, die jeder Situation innewohnen. Zander zeigt damit auf, dass wir uns nicht so sehr am Status quo ausrichten sollten, sondern an dem, was an Faszination und Möglichkeit dem Moment seinen Glanz verleiht. Ob man nun mit Schülern, Studierenden oder im Coaching und der Therapie seinen Beitrag leistet – es ist wichtig, dass man die Möglichkeiten der Menschen sieht und nicht ihre Einschränkungen.

Die Menschen um uns können mehr als wir ihnen zutrauen

Schon Goethe wusste: „Wer die Menschen behandelt wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie behandelt wie sie sein könnten, macht sie besser.“ Rosamund und Benjamin Zander haben sich dafür entschieden, die Menschen zu behandeln wie sie sein könnten. Dies ist eine gute Entscheidung, die ich nur weiterempfehlen kann. Denke kurz darüber nach was alles möglich wäre, wenn du deine Mitmenschen und dich so behandeln würdest. 🙂


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