Der Brexit, die Finanzkrise und die Integration von MigrantInnen löst bei vielen Unsicherheit, Furcht und Zukunftssorgen aus. Viele finden keinen Halt und keine Orientierung in diesen unruhigen Zeiten und haben das Gefühl, dass sich alles zum Schlechteren wendet.

Die Krise führt zur Sehnsucht nach Glück und Lebenszufriedenheit

Mehr und mehr Menschen sind gerade jetzt auf der Suche nach Zufriedenheit und Glück. Einige versuchen deshalb, alle negativen Gedanken aus ihrem Leben zu verbannen und beschäftigen sich, so gut es geht, in ihrem Alltag nur mit dem Schönen, Edlen und Positiven. Sie brechen sogar langjährige Beziehungen und Freundschaften ab, weil sie irgendwo gelesen oder gehört haben, dass man alles Negative und was einem nicht guttut, einfach hinter sich lassen müsse und den Kontakt zu „negativen Menschen“ einstellen sollte. So verständlich dieser Ansatz ist, so undurchführbar – und nach meiner Meinung seelisch ungesund – ist dieser Weg. Dazu aber in einem späteren Artikel mehr.

Dankbarkeit als Glücks-Turbo

Hier will ich Ihnen eine einfache und schnelle Möglichkeit zeigen, wie Sie es unter den gegebenen Umständen schaffen, Ihre Lebenszufriedenheit erheblich zu steigern, ohne dass Sie Freunde und Bekannte ausschließen oder gar eine „Negativphobie“ entwickeln. Das magische Wort für diese Steigerung der Lebenszufriedenheit ist Dankbarkeit. Ja, der gute, alte Begriff der Dankbarkeit ist für mich eben ein Lebenskonzept und nicht nur ein längst überholter Terminus aus der Vergangenheit. Fast alle Menschen, die in der westlichen Welt geboren wurden, haben viele Gründe, dem Schicksal dankbar zu sein. Wir haben in der Regel eine sehr gute Ausbildung kostenlos erhalten, wir haben in den seltensten Fällen extremen Hunger erlebt oder mussten mitansehen, wie unsere Krankheiten nicht behandelt wurden, weil es an den finanziellen Mitteln fehlte. Gerade hier in Europa ist die soziale Absicherung vielleicht nicht optimal, aber dennoch so gut, dass wir in den wenigsten Fällen existentielle Ängste haben müssen. Wenn Sie sich das vergegenwärtigen, dann werden alle berechtigten und ab und zu auch hochgespielten negativen Aspekte unserer Gesellschaft nicht unüberwindbar. Wenn ich an die Lebensumstände meiner Großeltern oder deren Eltern denke, die immer wieder Krieg, Elend und Hungersnöte erlebt haben, dann „geht es uns doch gold“, wie der deutsche Schriftsteller Walter Kemposwski in einem seiner Bücher die Lebensumstände in Rostock nach dem 2. Weltkrieg betitelte.

Für was ich dankbar bin

Ich kann in meinem Leben für so Vieles dankbar sein: Für meine liebevolle, intelligente und von einer außergewöhnlichen Herzensbildung geleiteten Ehefrau. Für meine drei Kinder, die jede und jeder für sich auf eine einzigartige, positive Weise ihr Leben meistern. Ich kann für meine Enkeltochter dankbar sein, die mit ihrem wachen Verstand, ihrer großen Neugierde und ihrem brillanten Humor Tag für Tag die Sonne in meinem Herzen aufgehen lässt. Ich kann dafür dankbar sein, dass ich im Großen und Ganzen mein Leben nach meinen Vorstellungen leben kann. Ich freue mich über meine Gabe, anderen Menschen bei ihrer Entwicklung und oft auch bei schwierigen Entscheidungen ein liebevoller und inspirierender Begleiter sein zu dürfen. Ich könnte noch viele, viele Seiten über Umstände und Situationen, Erkenntnisse und Fähigkeiten schreiben, für die ich dankbar bin.

Ich könnte Ihnen von meinen Eltern erzählen, die sich mit einer Hingabe bis fast zur Selbstaufopferung für andere Menschen eingesetzt und diese unterstützt haben. Ich könnten Ihnen von wunderbaren LehrerInnen und ProfessorInnen erzählen, die mich in meinem Denken und Handeln beeinflusst haben. Ich könnte von meinen Freundinnen und Freunden erzählen, die alle Augen zudrücken, auch wenn ich einmal auf einem Irrweg bin und mir verzeihen, wenn ich eine Dummheit begehe, die immer für mich da sind, auch wenn ich einmal unwirsch oder unausstehlich bin.

Während ich diesen Artikel schreibe und Ihnen erzähle, wofür ich dankbar bin, fühle ich eine innere Zufriedenheit und eine seelische Vollkommenheit, sodass ich die ganze Welt umarmen könnte. Nichts scheint mir unmöglich und alles scheint lösbar und veränderbar. Ich weiß auch, dass es im Leben nicht immer leicht ist und dass nicht alles sofort und ohne Anstrengung geht, was wir verändern möchten. Aber mit dem warmen Gefühl der Dankbarkeit wandelt sich die Anstrengung in eine tiefe Befriedigung etwas wollen zu wollen und nichts müssen zu müssen.

Der Dankbarkeits-Boost

Zum Abschluss habe ich noch einen Tipp für Sie, der sich bei mir bewährt und meine Lebensqualität unheimlich gesteigert hat. Stellen Sie sich jeden Morgen, bevor Sie aus dem Bett steigen, eine einzige Frage: Wofür in meinem Leben kann ich im Moment richtig dankbar sein? Wenn Sie eine Antwort gefunden haben, und es gib jeden Tag die Möglichkeit dankbar zu sein, dann spüren Sie diese Dankbarkeit in sich. Vielleicht sprechen Sie diese Dankbarkeit ab und zu auch aus, wenn es Personen in Ihrem Umfeld gibt, für die Sie dankbar sind. Wenn Sie mit mir und all den anderen LeserInnen Ihre Erfahrungen zum Thema Dankbarkeit teilen wollen, dann freue ich mich auf Ihren Kommentar, den ich mit Ihrer Zustimmung auch gerne veröffentliche.

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Susi Bartmann zum Thema Dankbarkeit.


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