Schon die alten Griechen diskutierten heftig darüber, was notwendig ist, um ein glückliches oder glückseliges Leben zu führen. Platon vertrat dabei jedoch eine ganz andere Ansicht als die Stoiker oder die Epikureer. Eine ungeahnte Vielfalt an Glückswegen und -vorgehensweisen hat sich durch diese so früh ausformulierten Sichtweisen entwickelt und beeinflusst unsere Glücksdiskussion bis heute. Selbst Immanuel Kant ließ das Thema nicht kalt. Auch wenn seine Überbetonung der Pflichterfüllung heute einen etwas schalen Beigeschmack hat, war ihm das Thema Glück eine eigene Abhandlung wert. Nietzsche war der Meinung, wer das Glück sucht, bei dem müsse etwas nicht in Ordnung sein, denn glücklich sei man einfach. Man könne es nicht suchen oder gar finden. Genau diese Bandbreite ist für mich immer wieder das Spannende an diesem Thema.

Die Persönlichkeit, der Charakter, um einen ganz und gar ungebräuchlichen Begriff zu benutzen, die gesellschaftlichen Umstände und die unmittelbare Umgebung jedes einzelnen und jeder einzelnen haben nach meiner Auffassung einen erheblichen Einfluss auf das Glücksempfinden des Menschen. Das sind, wenn man genauer hinsieht, alles ganz „große“ Begriffe, die in mir so viele Assoziationen auslösen, dass ich immer wieder verblüfft bin, was mir dazu alles einfällt und was alles darüber hinaus noch betrachtet werden kann und muss. Auf der einen Seite steht dabei alles, was man heute unter Persönlichkeitsbildung versteht. Dann kommt noch fast das ganze Spektrum der Soziologie und Sozialpsychologie hinzu aber auch die Kommunikationstheorien und -wissenschaften. Die Politikwissenschaften und die praktische Philosophie müssen darüber hinaus ebenfalls eingehend untersucht werden, um nur halbwegs einen Überblick über das Thema zu erhalten. Eine schier unlösbare Aufgabe, wie es scheint. Mein Ziel bei dieser Arbeit, die ich schon seit Jahrzehnten verfolge, ist es, die glücksfördernden Faktoren zu beleuchten und zu ergründen und Ihnen zu präsentieren.

Ob es die gelungene Partnerschaft, der erfolgreiche Berufsweg oder die positive Kommunikation in der Erziehung ist, immer werde ich geleitet von der Aristotelischen Ausprägung der Eudaimonie, die für mich nach wie vor eine der umfangreichsten Interpretationen dieser Idee darstellt. Das höchste Ziel des Menschen ist das glückliche Leben. Allerdings nicht, wie so häufig dargestellt, ein Glück, das lediglich auf Ausschüttung von Glückshormonen beruht, sondern ein umfassenderer Glücksbegriff, der auch die Ethik berücksichtigt, den Menschen als soziales Wesen ernst nimmt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen ebenfalls bedenkt. Deshalb werde ich in Zukunft in loser Folge über die verschiedenen hier angerissen Aspekte meine Ideen und Gedankensplitter mit Ihnen teilen. In meinem Blog finden Sie jetzt schon viele verschiedene Texte zu diesen Themenkomplexen aber es werden noch neue hinzukommen, die Ihnen helfen sollen, Ihren ganz individuellen Weg zum Glück zu finden. Dabei werden Sie ganz praktische und sofort anwendbare Strategien kennenlernen, aber auch nachdenkliche und bedenkenswerte Texte entdecken, die eher philosophisch-theoretischer Natur sind und Ihnen vielleicht dabei helfen, einen verbesserten oder gar neuen Denk- und Handlungsansatz zu Ihrem Glück zu finden.

Happy Me - Der Glücksphilosoph

Verdammt wie werde ich glücklich?

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