Photo credit: mikecogh / Foter / CC BY-SA

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Kann man in Zeiten wie diesen, die von Chaos, Krieg und Krisen geprägt sind, mit vollem Ernst das Glück als geeigneten Lebensentwurf betrachten? Die Kriege in der Ukraine und in Syrien sind omnipräsent. Die Finanzkrise längst nicht überstanden und Chaos und Angst beherrschen die Schlagzeilen. Ob es die widerlichen Aktionen der IS gegen Menschen oder Kulturgüter sind, oder die feigen terroristischen Anschläge wie jüngst auf Charlie Hebdo in Paris – unter einer glücklichen Welt oder einer glücklichen Zeit verstehen viele etwas anderes.

Heute widme ich mich dieser Frage, mit der ich immer wieder konfrontiert werde, und die eine grundsätzliche zum Thema Glück zu sein scheint.

Meine Antwort darauf, unter Berücksichtigung der momentanen Weltsituation, lautet logischerweise: Ja! Man kann das Thema in den Mittelpunkt der Diskussion stellen. Denn Glück heißt für mich nicht: Einfach alles ist superschön, wir haben uns alle lieb und es gibt keine Probleme mehr auf Erden und in unserem Leben. Diese kindlich, naive Anschauung konnte ich noch nie verstehen, geschweige denn als der Weisheit letzten Schluss betrachten. Der Begriff Glück scheint allerdings häufig diese Bonbon-Rosa-Heile-Welt-Vorstellung zu evozieren.

Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass jeder Mensch glücklich und zufrieden leben will. Diese Idee der menschlichen Existenz hat dazu geführt, mich schon seit mehr als 20 Jahren mit diesem Thema und all seinen Facetten auseinanderzusetzen. Der Begriff Glück ist leider im Deutschen ein vager Ausdruck, der viel bedeuten kann. Unter anderem das Glück im Spiel, in der Liebe, also eher das zufällige Glück, welches nicht dauerhaft in unserem Leben präsent ist. Das Gegenteil davon ist dann meist das Pech, von dem viele meinen, im Leben zuviel abzubekommen. Wenn man diesen Teil des Glückes unbeachtet lässt und sich dem Lebensglück oder der Lebenszufriedenheit widmet, dann wird die Sache schon ein wenig übersichtlicher. Auch dabei kann man das kurzfristige oder momentane Glück vom Lebensglück unterscheiden. Die Wissenschaft hat in der Zwischenzeit relativ viele Erkenntnisse, was zum Lebensglück führt und wie es uns gelingt, im Großen und Ganzen mit unserem Leben zufrieden zu sein. Es geht dabei um Themen wie Freundschaft, Partnerschaft, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Anstand und auch um sozialen Vergleich, um das liebe Geld und die Auswirkung von Gesellschaft, Freiheit und Lebensbedingungen auf unser subjektives Wohlgefühl. Ich hoffe, die kurz skizzierten Themenbereiche machen mehr als deutlich, warum es gerade in diesen Zeiten notwendig ist, sich mit den Voraussetzungen und Bedingungen für individuelles und gesellschaftliches Glück auseinanderzusetzen. Einige dieser Themen habe ich in diesem Blog schon behandelt. Andere werde ich sicher noch behandeln. Es lohnt sich also, die neuesten Artikel zu abonnieren, um meine Sicht auf die verschiedensten Facetten des Themas zu erkunden.


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