Wer mich kennt weiß, dass ich die Geduld einer tibetanischen Gebetsmühle habe. So bringt mich nichts aus der Ruhe, auch noch so schlechte Verkäuferinnen und Verkäufer. Allerdings macht mich eine schlechte Verkaufsmannschaft immer betroffen, denn ein Geschäft wird ja grundsätzlich dazu eröffnet, damit Geld zu verdienen. Die Inhaberin oder der Inhaber sollte das Ziel verfolgen, damit einen Gewinn zu erzielen. Wenn potenzielle Kunden ins Geschäft kommen und sich die ganze Mannschaft inklusive Chef weigert, wieder einmal zu verkaufen, dann zehrt das an meinen Nerven und ein klein wenig auch an meiner Geduld.

So eine Ansammlung an Verhinderern traf ich heute am Nachmittag wieder in einem sehr großen Geschäft für Büroausstattung. Meine Frau steht immer wieder auf Kriegsfuß mit ihrem elektronischen Kalender, also war sie auf der Suche nach einem einfachen Timer. Er sollte in die Handtasche passen und am besten zum Nachfüllen sein. Deshalb besuchten wir besagtes Geschäft und wurden zumindest insoweit fündig, da wir Nachfüllpackungen mit dem Kalendarium für 2010 fanden und das auch noch um 30% reduziert.

Allerdings fehlte der Timer, um die Nachfüllpackung hineinzugeben. So wurde die nächste Verkäuferin gefragt, ob sie diesen hätten – leider erfolglos. Auch die Nachfrage beim Chef ergab einen negativen Bescheid. „Schade“, dachten wir uns und wollten das Geschäft schon verlassen, als ich hinter der Kasse aufgereiht eine ganze Sammlung von Timern in den unterschiedlichen Größen sah – zum Abverkaufspreis. Die gleiche Verkäuferin wurde dann von uns gefragt, ob dies Timer seien. Nachdem sie die Frage bejahte, war sie auch gleich bereit, uns die unterschiedlichen Modelle zu präsentierten. Wir entschlossen uns dann auch tatsächlich zum Kauf eines der gezeigten Produkte. Hätte ich beim Verlassen nicht noch einen Blick hinter die Kasse geworfen, dieses Geschäft hätte ohne unseren Umsatz auskommen müssen. Ein Zusatzgeschäft hätte sie mit uns sicher auch noch machen können, denn Stift war auch keiner beim Timer dabei.

Eine einfache, kurze Frage hätte vielleicht Zusatzumsatz gebracht. „Wollen Sie noch einen passenden Stift dazu?“ und ich verspreche, ich wäre als Verkaufscoach im siebten Himmel gewesen. Dann hätte ich Ihnen allerdings Ihnen davon nicht berichten können. Insofern muss ich aus Bloggersicht dankbar sein, als Unternehmer und Verkaufstrainer bin ich allerdings immer wieder verblüfft, dass solche Erlebnisse fast alltäglich sind. Deshalb wird es in Kürze auch ein Buch von mir zu diesem Thema geben.  Denn solche Verkaufsfehler kosten Unternehmen richtig viel Geld und gerade in schwierigen Zeiten ist jeder Euro willkommen, vor allem wenn der Kunde schon kaufwillig bei mir ankommt.

Happy Me - Der Glücksphilosoph

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