Probleme lösen bei den meisten Menschen Stress aus und führen zu negativen Gefühlen. Diese Lektion durfte ich als sehr junger Mann lernen. Bei meiner ersten Stelle als Führungskraft hatte ich einen Vorgesetzten, der mich offensichtlich zu einem Leader erziehen wollte. Denn nach nur wenigen Wochen war ich mit einer Herausforderung konfrontiert und dachte: mein Chef wird mir bei der Lösung schon helfen. Also ging ich hin zu ihm und eröffnete das Gespräch mit: „ich habe ein Problem“. Der ältere Herr blickte kurz von seinem Schreibtisch auf und erklärte mir, dass meine Formulierung richtig sei, denn ich hätte ja ein Problem, und er wollte darauf hin wissen, was er tun solle. Bevor ich wieder zu Atem kam, ergänzte er schnell: wenn ich Lösungsvorschläge hätte, würde er diese mit mir gerne übermorgen diskutieren, denn er habe mich eingestellt, um Lösungen zu finden und nicht um ihm Probleme zu liefern. Die habe er auch ohne mich und beendete mit dieser Aussage seinen Vortrag. Das hat gesessen und ich war ziemlich sauer. Als ich allerdings darüber nachdachte, fiel mir auf, dass er ja im Prinzip Recht hatte. Ich erarbeitete also verschiedene Lösungsvorschläge die wir tatsächlich zwei Tage später diskutierten und er brachte mir in dieser Situation zwei Lektionen bei:

  1. Niemand will Probleme, sondern jeder will Lösungen
  2. Wie man Herausforderungen strategisch angeht.

Für beide Lektionen bin ich ihm bis heute dankbar und erzähle die Geschichte bei meinen Coachings, gerade mit jungen Führungskräften, immer wieder gerne, um zu verdeutlichen, dass es immer besser ist, Lösungen zu suchen als Probleme zu wälzen. Mir fällt nämlich häufig auf, dass es gerade die jungen und eher unerfahrenen Führungskräfte sind, die im Problembewusstsein stecken.

In meinen Vorträgen und Coachings weise ich immer wieder daraufhin, wie wichtig es ist, schwierige Situationen positiv zu kommunizieren und gleichzeitig Lösungsvorschläge parat zu haben. Wenn Sie zu Ihrem Chef müssen, weil das Jahr schlecht gelaufen ist und die Ziele nicht erreicht wurden, dann gibt es nur eine sinnvolle Kommunikationsstrategie und die heißt: positive und lösungsorientierte Kommunikation. Die Geprächseröffnung sollte dies schon andeuten. Folgenden Vorschlag habe ich mit einer jungen Frau entwickelt, um ein eher schlecht gelaufenes Jahr positiv zu kommunizieren:

Gesprächseröffnung: „Vielen Dank für den Gesprächstermin, der mir die Chance bietet, die Ursachen für das suboptimale Jahr 2007 zu analysieren und Ihnen die Lösungsvorschläge zu präsentieren, um solch ein Ergebnis in Zukunft zu verhindern.“

Wenn Sie ein Gespräch so eröffnen ist eines sofort klar:

  1. Sie haben erkannt, dass das Jahr nicht optimal verlaufen ist
  2. Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht
  3. Sie wollen so ein Ergebnis nie mehr verkaufen müssen.

Wenn Sie in solch einer Situation sind und noch kein Profi im Bereich Kommunikation, dann nutzen Sie einfach mein Last-Minute-Coaching. Über Skype oder E-mail können Sie mit mir Kontakt aufnehmen und ich werde mich innerhalb der nächsten 4 Stunden melden. Machen Sie den ersten Schritt weg vom Problemwälzer hin zum positiven Leader.

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Happy Me - Der Glücksphilosoph

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