Das Vorurteil, dass Geld nicht glücklich mache, hält sich eisern. Das ist alles Quatsch, behaupten zumindest die sogenannten „Happylogen“ oder Glücksforscher. Die stellten fest, dass Geld zumindest bis ca. 200.000 Euro Netto ziemlich glücklich macht, die Zufriedenheitsskala bei Einkommen über 200.000 Euro jährlich allerdings nicht mehr signifikant zunimmt. Mich beruhigt dann schon wieder, dass ein finnisches Forscherteam wiederum heraus fand, dass Geld alleine zum Glücklichsein nicht reicht. Es braucht eine Art Dreiklang zum Glück und zur Lebenszufriedenheit. Nämlich: Haben, Lieben und Sein. BR-Online erläutert dies folgendermaßen: „Wer glücklich werden will, sollte nicht nur Geld horten, sondern auch Freund- und Liebschaften pflegen und sich eine Tätigkeit suchen, in der er wirklich aufgeht. Das erklärt übrigens, warum glückliche Lottogewinner und Erben auch nicht 365 Tage im Jahr auf den Bahamas weilen, sondern Stiftungen gründen oder ganz normal arbeiten gehen …“
Also denken Sie immer daran, wenn Sie mehr als 20.000 Euro verdienen: Es macht erst glücklich, wenn Sie Ihr Glück und die finanziellen Mittel mit anderen teilen. Bill Gates widmet sich ab Ende des Jahres schließlich auch nur noch seiner Stiftung. Geben scheint also doch seliger denn nehmen zu sein.
Am Ende steht jeder anderes zu diesem Thema. Ich selbst glaube nicht, dass Geld allein glücklich macht, aber es gehört zum Leben dazu und in unserer Zeit gibt es einem doch eine gewisse Sicherheit.