Wenn ich in meinen Seminaren frage, wer denn eigentlich Überraschungen möge, dann bekomme ich ein 2/3 zu 1/3 Ergebnis. 2/3 der Teilnehmer lieben Überraschungen und 1/3 finden Überraschungen nicht so prickelnd.

Wenn ich die Überraschungsliebhaber dann nach dem Warum frage, dann erzählen Sie immer wieder von dem schönen Gefühl der Überraschung. Viele beschreiben es wie Weihnachten, nur einfach unterm Jahr. Darauf hin werfen die Überraschungshasser ein, ob ich schon jemals den Begriff das sei eine „schöne Überraschung“ gehört habe. Und dass man zu Weihnachten ja auch nicht immer das bekäme, was man sich am sehnlichsten wünsche, sondern man wird manchmal enttäuscht und ist dann frustriert.

Aha, sehr interessant, denke ich mir dann. Ein Begriff – mindestens zwei Interpretationen. Wenn ich dann – wie gerade beim Verfassen von diesem Text – im Zug sitze und höre jemanden sagen: „Ich habe noch andere Probleme, die ich lösen muss“ oder 2 Sätze später „Das Problem ist…“, dann fällt mir ein, dass wir unangenehme Überraschungen häufig als Probleme bezeichnen.

Wie Sie ja vielleicht schon wissen, bin ich ein Verfechter der positiven Kommunikation und verstehe deshalb nicht ganz, warum in Gottes Namen alles gleich ein Problem sein soll. Jetzt könnten Sie einwenden, „das sagt man halt so“. Und wieder kommt ein „Aha“ von mir. Einmal davon abgesehen, dass ich nie genau weiß, wer Frau oder Herr „man“ ist; welche Gefühle oder Bilder löst denn das Wort „Problem“ aus? 99% aller von mir Befragten, berichten über eher negative Gefühle, gepaart mit inneren Dialogen, die ich lieber nicht haben will. 😉 Sie merken also: Problem oder ähnliches, ist nicht gerade das motivierendste Wort auf dieser Erde. Es lähmt mehr, als es aktiviert und führt häufig genug zu einer Haltung, „warum immer ich?“ oder „womit hab ich das verdient?“ Tja, Fragen über Fragen. Mehr zu diesem Thema finden Sie in meinem Beitrag: „Sokrates hat ganz schön genervt

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