Nahezu allen europäischen Zeitungen war es eine Meldung wert. Nur in Deutschland blieb die Zahl der namhaften Zeitungen überschaubar. Liberation, Washington Post, Wall Street Journal, Die Presse, ORF, USA Today, Neue Züricher Zeitung – alle haben sie es gemeldet: „Intel macht am Freitag E-mail frei.“

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS Emnid hat jeder Dritte (34,9 %) den Eindruck, dass die berufliche Belastung durch E-Mails in letzter Zeit zugenommen hat. Jeder Fünfte fühle sich in seiner Konzentration gestört (22,2 %) und von anderer Arbeit abgehalten (20,9 %).

Dies alleine war allerdings nicht der Grund, den Email-freien Freitag einzuführen. Intel und andere Unternehmen wollen vor allem die Kommunikation unter den Mitarbeitern wieder fördern. Denn sie haben festgestellt, dass es immer mehr Mitarbeiter gibt, die nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten, für Kreativität oder abteilungsübergreifende Zusammenarbeit bleibt da nicht viel Luft. Wenn Mitarbeiter am Casual Friday schon mit Hawaiihemd im Büro rumsitzen, dann können sie es auch gleich für kreative Gespräche und Brainstorming nutzen. Emails haben keine nonverbale Kommunikation, die ist aber, nach Meinung vieler Manager, für die kollegiale Zusammenarbeit unbedingt notwendig. Die französische Tageszeitung Libération berichtet sogar, dass es schon Unternehmen gibt, die Blackberry´s, Notebooks und Arbeit von zu Hause verbieten. Mir ist, seit meinen täglichen Zugfahrten von Würzburg bis Frankfurt und quer durch die Bundesrepublik, eines klar geworden. Der Glaube, ständig erreichbar und kommunikationsbereit sein zu müssen, ist eine Krankheit, die entschieden bekämpft werden muss. Es soll ja schon Unternehmen geben, die Coaches beschäftigen, die den Mitarbeitern eine kommunikative Auszeit verpassen. Die Mitarbeiter werden auf eine Insel oder ins Kloster gesteckt und lernen dort, mit sich ganz allein klar zukommen; ganz ohne Handy, Internet und sonstigen Infohighwayspielzeug.

Happy Me - Der Glücksphilosoph

Verdammt wie werde ich glücklich?

Im Newsletter sind immer wieder praktische Tipps zum Thema alltägliches Glück und Hinweise zu Gratiswebinaren oder Goodies, die dich bei deinem Weg zum Glück unterstützen.

Gratuliere du hast dich erfolgreich in den Newsletter eingetragen. Der erste Schritt zum alltäglichen Glück ist getan. Ich freue mich, dass du einen Stück deines Weges mit mir gehst. Mit positiven Grüßen - Michael