Wir wussten es ja schon immer und der Hirnforscher Manfred Spitzer und der Wirtschaftswissenschaftler Ernst Fehr bestätigen nun: nur wenn Strafe droht, akzeptiert der Homo Sapiens soziale Normen.
Diesen Schluss zogen die beiden Wissenschaftler aus einem Kooperationsspiel. Ein Proband bei diesem Spiel, der mittels Tomografen überwacht wurde, musste 100 Geldeinheiten nach eigenem Belieben zwischen sich und dem Mitspieler verteilen. Es gab im Prinzip 2 Spielmodelle. Bei einem waren die Mitspieler Opfer der Verteilung und hatten keinerlei Möglichkeit zu intervenieren. Bei der zweiten Anordnung konnten sich die Mitspieler aktiv einmischen. Das ging soweit, dass dem Geldverteiler ein Totalverlust drohte.
In der 1ten Anordnung steckten die Verteiler durchschnittlich 90 % der Geldeinheiten ein, was nachvollziehbares Verhalten ist, aber jenseits einer Gerechtigkeit und schlicht und ergreifend den sozialen Konsens aufs Spiel setzt. Erst bei Androhung von maximalem Verlust näherten sich die Probanden der 50:50 Aufteilung. So waren die Geldverteiler in dieser Anordnung bereit, 40 Geldeinheiten abzugeben.
Der Kernspin macht deutlich, dass im 60:40 “Verteilungsspiel” vor allem das Areal des vorderen Frontallappens aktiv ist. Dieses Areal ist hauptsächlich für die Unterdrückung der spontanen Impulse zuständig. So ist also klar, dass das “soziale” Hirn erst bei Androhung von Strafe und “Schmerz” aktiv wird.

Quelle: Zeit vom 04.10.2007

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